Outlook-Dateianhänge über Registry freischalten
Outlookversionen der neueren Generation sind direkt mit einer Attachmentsperre versehen, die es verbietet bestimmte Dateitypen als eMail zu empfangen. Die mitgeschickte Datei befindet sich zwar in der eMail, wird aber von Outlook blockiert und kann nicht gespeichert werden. Einer dieser gesperrten Dateitypen ist *.MDB - eine Access-Datenbank. Möchte man mit Outlook dennoch Access-Datenbanken per eMail erhalten und auf der Platte speichern können, muss man eine Änderung in der Registry vornehmen. Nachfolgend wird beschrieben wie Sie vorgehen müssen um den Datentyp MDB in Outlook freizugeben. Die Änderung sollten Sie natürlich nur dann vornehmen, wenn Sie sich des erhöhten Risikos bewusst sind. 1. Wählen Sie in der Taskleiste von Windows den Befehl Start /Ausführen.
2. Tippen Sie die Zeichenfolge regedit ein, und klicken Sie auf OK. Damit starten Sie den Registrierungseditor von Windows. Dieses Tool ist für alle Einstellungen von Windows und der installierten Software zuständig. 3. Aktivieren Sie im Registrierungseditor folgenden Registry-Schlüssel für Outlook XP - HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\10.0\Outlook\Security für Outlook 2003 - HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\11.0\Outlook\Security 4. Für die Freigabe der Dateien ist ein neuer Schlüssel nötig: Klicken Sie mit der rechten Maustaste in einen freien Bereich: Wählen Sie aus dem Kontextmenü den Befehl Neu/Zeichenfolge: Benennen Sie den Wert mit der Bezeichnung Level1Remove 5. Klicken Sie doppelt auf den Namen der Zeichenfolge und geben Sie nun die freizugebenden Dateiendungen getrennt durch ein Semikolon nacheinander ein. Mit der Zeichenfolge mdb;mde geben Sie Access-Datenbanken frei. Damit sorgen Sie dafür, dass Outlook diese Dateien im Mailanhang zukünftig übersieht und wie ungefährliche Daten behandelt. 6. Klicken Sie auf OK und beenden Sie den Registrierungseditor. 7. Nach einem Neustart von Outlook sind die veränderten Einstellungen aktiv. Hinweis: Die unsachgemäße Verwendung des Registrierungs-Editors kann ernsthafte, systemübergreifende Probleme verursachen, deren Behebung eine Neuinstallation von Windows erforderlich machen kann. Es kann keine Gewähr dafür übernommen, dass Probleme, die durch die Verwendung des Registrierungs-Editors entstanden sind, behoben werden können. Es ist Ihr eigenes Risiko, den Windows Registriereditor Regedit.exe oder ähnliche Werkzeuge zur Manipulation der Windows Registrierdatenbank zu verwenden.
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