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Da der Felddatentyp Text auf 255 Zeichen begrenzt ist, wird beim Feld Empfänger sowie beim eigentlichen E-Mail-Inhalt der Felddatentyp Memo verwendet, der immerhin 65536 Zeichen als maximale Kapazität zur Verfügung bereitstellt. Gerade, wenn eine E-Mail an mehrere Empfänger geht, dann ist oft die Felddefinition Text zu klein, geschweige denn, wenn der Inhalt eines E-Mails gespeichert werden soll. Beim Feld Inhalt dürfte die Kapazitätsgrenze des Feldatentyps Memo daher in den allermeisten Fällen ausreichen. Als nächste Aufgabe muss die Vorbereitung der Entwicklungsumgebung von
Access auf den Transfer vorbereitet werden. Dieser Transfer wird über
den Einsatz von VBA-Makros realisiert, dabei müssen einige Objektbibliotheken
eingebunden werden. Diese Objektbibliotheken (Microsoft Outlook und DAO) stellen
die dazu benötigten VBA-Befehle zur Verfügung. Dazu wechseln Sie
in die Entwicklungsumgebung von Access, indem Sie die Tastenkombination<Alt> + <F11> drücken.
Wählen Sie aus dem Menü Extras den Befehl Verweise und aktivieren
Sie die Bibliothek Microsoft Outlook 9.0 Object library (Office 2000), Microsoft
Outlook 10.0 Object library (Office XP), bzw. Microsoft Outlook 11.0
Object library (Office 2003). Aktivieren Sie zusätzlich die Bibliothek Microsoft
DAO 3.6 Object library.
Zu Beginn des Makros werden die benötigten Variablen deklariert. Danach wird über die Methode CurrentDb dafür gesorgt, dass auf die aktuelle Datenbank verwiesen wird. Über die Methode OpenRecordSet wird die Tabelle EingangMails geöffnet. Die Zählvariable IntMailZ wird vor dem Beginn der Schleife auf den Wert 0 gesetzt. Die Datenquelle MAPI wird danach über die Methode GetNameSpace festgelegt. Der Standardordner kann über die Methode GetDefaultFolder adressiert werden. Dabei wird ein Verweis auf den Posteingangsordner gesetzt, der über die Konstante olFolderInbox identifiziert wird. Die anschließende Schleife arbeitet alle E-Mails im Posteingangsordner ab. Dabei wird über die Eigenschaft Count, welches auf das Auflistungsobjekt Items angewendet wird, die Gesamtzahl der dort enthaltenen E-Mails abgefragt. Innerhalb der Schleife wird ein Objekt über die Anweisung Set erstellt. Die Methode AddNew legt dieses noch leere Objekt in der Access-Tabelle an ,welches danach gefüllt wird. Über die Eigenschaft Subject wird dem Datenfeld Titel der Titel des E-Mails zugewiesen. Mithilfe der Eigenschaft To kann man den beziehungsweise die Empfänger des jeweiligen E-Mails auslesen. Sind mehrere Empfänger im E-Mail angeben, so werden diese durch das Zeichen Semikolon voneinander getrennt ausgegeben. Die Eigenschaft SenderName gibt Auskunft über die Person, die das E-Mail versendet hat. Über die Eigenschaft CreationDate können Sie das Erstellungsdatum eines E-Mails feststellen. Die Größe einer E-Mail-Nachricht kann über die Eigenschaft Size abgefragt werden. Dabei wird die Einheit in Bytes ausgegeben. Der eigentliche Inhalt des E-Mails wird über die Eigenschaft Body ermittelt. Weisen Sie diesen Inhalt dem Datenbankfeld Inhalt zu, dass Sie vorher in der richtigen Größe (Datenbankfeld Memo) angelegt haben. Am Ende der Schleife darf nicht vergessen werden die Methode Update einzusetzen. Erst dann wird der neue Datensatz in der Tabelle gespeichert. Über die Methode Close wird die Datentabelle anschließend geschlossen. Viele weitere Tipps & Tricks aus der Praxis für die Praxis finden
Sie auf unserer AP-Access-Tools
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