Rezensionen
keine faulen Ausreden mehr - Englischlernen leicht gemacht  Zu faul englisch Bücher zu wälzen und stupide Vokabeln zu pauken? Die Zeiten sind dank der Lernsoftware von Pons Schnee von gestern. Dank der kinderleichten Installation wird auch PC-Muffeln der Einstieg sagbar leicht gemacht. Die Lektionen sind überschaubar und logisch aufgebaut: Beginnend mit einem Vokabelteil, anschließendem Hörbeispiel, Grammatik- und Übungsabschnitt. Die Anordnung ist allerdings kein strenges Korsett. Letztlich bleibt es jedem einzelnen überlassen, sich seinen individuellen Lernweg zu suchen. Gelungen sind die Hörbeispiele, die unkonstruiert wirken und mit unterschiedlicher Geschwindigkeit abgespielt werden können. Lediglich der Übungsteil, in dem es gilt, das jüngst Gelernte und neue Vokabeln anzuwenden, erinnert an die leidlichen Grammatikübungen aus Schulbüchern. Statt vornehmlich Satzbausteine in die richtige Reihenfolge zu bringen, sollte mehr Platz für freie Schreibübungen eingeräumt werden - zumal es sich um einen Aufbaukurs handelt. Summa Summarum ist der Aufbaukurs von Pons eine hilfreiche Lernunterstützung für alle, die des reinen Vokabelpaukens überdrüssig sind.
Gut zum Auffrischen  Die Sprachlernsoftware ist auch für Nicht-PC-Profis ohne Probleme zu handhaben. Lässt sich super einfach installieren und für den Kurs selbst muss man nicht erst stundenlang ein Handbuch lesen, um sich zurecht zu finden. Alles ist ganz logisch aufgebaut und erklärt sich von selbst. Der Kurs ist eine gute Auffrischung für einige Jahre nicht angewendetes Schulenglisch, für etwas Geübtere bietet er zu wenig. Alles in allem: Eine gute Mischung zwischen eingespielten Dialogen, Wortschatzerweiterung, Grammatik und Aussprache-Übungen. Wer es bequem haben möchte, kann Hilfestellungen und Lösungen unkompliziert einsehen. Die Ehrgeizigen fühlen sich vielleicht mehr von den Tests angespornt, mit denen man nach ein paar Lektionen seinen Lernfortschritt prüfen kann. Etwas störend ist die hölzerne Schulbuchoptik der Bilder. Schöner wären reale Fotos statt der comicartigen Illustrationen. Und richtig gut wäre (und einer interaktiven Software angemessen), wenn bei den eingespielten Dialogen der drei Hauptdarsteller das Bild nicht statisch bliebe, sondern ein richtiger Film abliefe. |